Garam Masala selber machen: Rezept mit Video

rezepte Nov 07, 2026
 

Wenn Kreuzkümmel in der warmen Pfanne zu duften beginnt, kommen Zimt, Koriander, Nelken und Kardamom dazu. Du rührst, beobachtest und riechst, wie aus den einzelnen Gewürzen eine aromatische Mischung entsteht, die später einem Dal oder Gemüseeintopf eine besondere Note gibt.

Garam Masala selbst zu machen ist eine schöne Gelegenheit, Gewürze näher kennenzulernen. Du erlebst, wie sich ihr Duft beim Rösten verändert und wie sie zusammenwirken. Am Ende steht ein Vorratsglas in deiner Küche, auf das du bei vielen Gerichten zurückgreifen kannst.

Sandra Hartmann zeigt dir ihre Variante mit sieben Gewürzen, darunter Safran.

 

Was ist Garam Masala?

Garam Masala ist eine Gewürzmischung aus der indischen Küche. Der Name wird häufig mit „wärmende Gewürzmischung“ übersetzt. Welche Gewürze hineinkommen und in welchem Verhältnis, unterscheidet sich je nach Region und Küche.

In Sandras Mischung treffen Kreuzkümmel und Koriander auf Zimt, Nelken, schwarzen Pfeffer, grünen Kardamom und Safran. Bei diesem Rezept werden die ganzen Gewürze trocken, also ohne Fett, geröstet und nach dem Auskühlen gemahlen. Der Safran wird separat im Mörser verarbeitet.

 

Sandras Garam Masala Rezept:

Du brauchst eine schwere Pfanne, eine hitzefeste Schale, eine elektrische Kaffeemühle, einen Steinmörser und ein Vorratsglas mit Deckel.

Zutaten

  • 2 EL Kreuzkümmelsamen
  • 2 Zimtstangen, vorzugsweise Ceylon-Zimt, mit der Hand mehrmals gebrochen
  • 10–15 Nelken
  • 4 EL Koriandersamen
  • 1 TL schwarze Pfefferkörner
  • 10 grüne Kardamomkapseln
  • 10–15 Safranfäden

 

Die Zubereitung

Schritt 1: Kreuzkümmel rösten

Röste die Kreuzkümmelsamen ohne Fett in einer schweren Pfanne bei mittlerer Hitze. Nach etwa 2–3 Minuten werden sie braun und entwickeln ein angenehmes Röstaroma.

Schritt 2: Weitere Gewürze zugeben

Gib Zimt, Nelken, Koriandersamen, Pfeffer und Kardamom dazu. Der Safran bleibt noch beiseite. Röste alles weitere 3–4 Minuten und rühre oder schwenke die Gewürze dabei ständig.

Schritt 3: Auskühlen lassen

Fülle die Gewürze sofort in eine Schale um und lasse sie mindestens 15 Minuten vollständig auskühlen.

Schritt 4: Gewürze mahlen

Mahle die abgekühlten Gewürze in einer elektrischen Kaffeemühle. Mahle sie nicht zu lange, da die Mischung sonst ölig werden kann.

Schritt 5: Safran mörsern

Zerreibe die Safranfäden in einem Steinmörser zu Pulver.

Schritt 6: Mischen und abfüllen

Gib alle gemahlenen Gewürze in ein Vorratsglas und vermische sie. Decke das Glas zunächst nur mit Küchenrolle ab und lasse die Mischung noch eine Stunde stehen. Verschließe es erst danach mit dem passenden Deckel.

 

So verwendest du Garam Masala

Empfohlen ist die Mischung unter anderem für Linsen- und Bohnengerichte, Kartoffeln, Gemüseeintöpfe und Füllungen. Probiere sie zum Beispiel in einem einfachen Dal aus und finde heraus, welche Menge dir schmeckt.

Hinweis: Die Gewürze sind bereits geröstet. Gib die fertige Mischung deshalb erst zum Schluss zum Gericht und röste sie nicht noch einmal in Fett an.

 

Aufbewahrung

Bewahre die verschlossene Mischung im Schrank auf. Sandra nennt für ihr Garam Masala eine Aufbewahrungszeit von etwa 3–6 Monaten. Du kannst das Glas mit dem Herstellungsdatum beschriften und zum Entnehmen einen trockenen Löffel verwenden.

 

Gewürze mit allen Sinnen kennenlernen

Nimm dir beim Zubereiten einen Moment, um an den einzelnen Gewürzen zu riechen. Wie verändert sich ihr Duft beim Rösten? Und was erkennst du in der fertigen Mischung wieder?

Wenn du mehr über einzelne Gewürze und ihre Verwendung erfahren möchtest, findest du in unserem kostenlosen Gewürze-Guide eine Übersicht. Du erhältst ihn nach der Anmeldung per E-Mail.

 

Mehr Kochpraxis mit Sandra

Dieses Rezept ist eine kleine Video-Kostprobe aus unserer Ayurveda-Meisterklasse „Heilkraft aus dem Kochtopf“. 

Viel Freude beim Rösten, Mischen und Ausprobieren!

 

Rezept und Video: Sandra Hartmann und Ayurveda Kochkurse

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