Chana-Dal mit Kürbis - nur ein einfaches ayurvedisches Wohlfühlgericht?
Jan 13, 2026
Oder vielleicht brauchst du gerade kein neues Rezept.
Dieses Chana-Dal mit Paprika, Tomaten und Hokkaido-Kürbis ist einfach gekocht, kräftig gewürzt, gut verdaulich und nährend. Ein Essen, das nicht beeindrucken will, sondern stärkt, wärmt und ausgleicht.
Im Ayurveda sind es oft genau diese bodenständigen Gerichte, die uns im Alltag am meisten unterstützen: warme Speisen, gut gekochte Hülsenfrüchte, Gewürze, die nicht dominieren, sondern führen.
Warum Chana-Dal im Ayurveda so geschätzt wird
Chana-Dal - geschälte, halbierte Kichererbsen - gilt als besonders strukturgebend und sättigend. Richtig zubereitet ist es leicht verdaulich und schenkt anhaltende Energie, ohne zu beschweren.
Gerade in Kombination mit:
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wärmenden Gewürzen
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gut gekochtem Gemüse
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einem kleinen Anteil Fett
entsteht ein Gericht, das den Körper nährt und gleichzeitig das Verdauungsfeuer unterstützt.
Dieses Dal eignet sich besonders gut:
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für kühlere Tage
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für Phasen, in denen wir Erdung brauchen
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für Menschen, die einfache, ehrliche Küche schätzen (und wenig Zeit haben :-)
Die Zutaten - schlicht, bewusst gewählt, wirkungsvoll
Dieses Rezept kommt mit wenigen Zutaten aus, die sich gegenseitig ergänzen:
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Chana-Dal - sättigend, füllend
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Hokkaido-Kürbis - mild, leicht süßlich, erdend
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Paprika & Tomaten - Frische, Saftigkeit und Balance
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Ghee oder Kokosfett - Träger der Gewürzaromen
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Himalaya-Salz & schwarzes Salz - Tiefe und Mineralität
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Schwarzer Pfeffer - leichte Schärfe, aktivierend
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Vollrohrzucker - rundet Säure und Würze sanft ab
Das Herzstück bildet jedoch das frisch geröstete Masala.

Das Masala - wo Geschmack und Wirkung entstehen
Im Ayurveda beginnt gutes Kochen bei den Gewürzen. Für dieses Chana-Dal werden sie kurz geröstet, damit sich ihre Aromen vollständig entfalten:
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Koriandersamen - ausgleichend, mild, aromatisch
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Fenchelsamen - süßlich, verdauungsfreundlich
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Senfkörner - wärmend, aktivierend
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Asafoetida (Hing) - traditionell bei Hülsenfrüchten eingesetzt
In heißem Ghee oder Kokosfett geöffnet, entsteht dieser Moment, den viele aus der ayurvedischen Küche kennen:
Ein Duft, der sofort Ruhe schafft und Lust aufs Essen macht.
Wenn du wissen möchtest wie man in der ayurvedischen Küche Gewürze richtig röstet empfiehlt sich dieses All-In-One Ayurveda Gewürz-Set.
Kochen als Selbstfürsorge - warum dieses Dal mehr ist als ein Rezept
Dieses Chana-Dal ist kein Gericht für Eile.
Es lädt ein, bei den Handgriffen zu bleiben:
beim Rühren, beim Rösten, beim Abschmecken.
Warme, gut gekochte Mahlzeiten sind im Ayurveda ein zentraler Teil von Selbstfürsorge - nicht als Konzept, sondern als tägliche Praxis.
Ein Topf Dal auf dem Herd kann genau das sein:
ein Anker im Alltag, ein Moment der Sammlung, ein Zeichen von Fürsorge für den eigenen Körper.
So wird das Chana-Dal besonders bekömmlich
Ein paar einfache Grundsätze machen den Unterschied:
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Chana-Dal (über nacht einweichen) gut waschen und weich kochen
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Gewürze immer im Fett rösten, nicht roh zugeben
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ausreichend Zeit zum Köcheln geben
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warm genießen, nicht hastig essen
Serviert mit Reis oder einfach pur aus der Schale entfaltet dieses Dal seine ganze Kraft.
Ein Gericht für viele Gelegenheiten
Dieses Chana-Dal passt:
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als stärkendes Mittagessen
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sehr gut in Kombination mit Basmatireis oder Nudeln
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als sanfte, nährende Mahlzeit in Übergangszeiten
Es ist einfach und zutiefst wohltuend - genau das, was ayurvedische Küche im Kern ausmacht.
Manchmal braucht es keine neuen Rezepte.
Sondern Gerichte, zu denen wir immer wieder zurückkehren.
Beitrag von: Alex Hoerner - Ayurveda Kochkurse
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